Tom am 9. August 2011


Fassschnecke (Tonna perdix)

Das war das Highlight beim Nachttauchgang am letzten Tag. Wir gingen rund zwei Stunden nach Einbruch der Dunkelheit ins Wasser und direkt am Fuß eines Ergs wurden wir Zeugen einer Attacke einer Fasschnecke auf eine Seegurke. Helmut Debelius widmet in seinem Riff-Führer Rotes Meer diesem Angriff eine Doppelseite. Genau wie beschrieben hat die Fassschnecke die Seegurke zuerst komplett umklammert, das Opfer entkam nochmal, aber die Schnecke ging sofort in die Verfolgung des vergifteten Opfers. Einen Cocktail aus 30% Salzsäure und 4% Schwefelsäure injiziert die Schnecke ihren Opfern und frisst sie dann komplett auf.

Es ist auch beeindruckend, wie groß der Körper gegenüber dem Haus ist. In diesem Fall war das Gehäuse gut 10 cm groß, der Körper aber rund 30 cm lang und 20 cm breit. Damit der Körper dann am Tag überhaupt ins Haus passt, muss die Schnecke erst wieder schrumpfen indem sie Wasser abgibt.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Fanus – Ägypten

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Tom am 1. August 2011

[Trigami-Review]

Im Rahmen einer Trigamikampagne durfte ich mal wieder ein Fotoprodukt eines Internetanbieters testen. Sparfoto bietet neben normalen Fotoabzügen auch Fotos auf verschiedenen anderen Trägermaterialien an. Ich habe mich diesmal für eine Fotoleinwand entschieden, die auf einen Keilrahmen gespannt war. Als Motiv verwendete ich eine Reticulidia halgerda, die ich auf Bali vor die Linse bekam.

Der Bestellvorgang auf der Webseite war sehr einfach und ging flott über die Bühne. Richtig schnell war die Lieferung. Gerade mal zwei Tage nach der Bestellung brachte der Postbote schon das Paket mit der Leinwand. Für den stabilen Keilrahmen waren noch zusätzliche Keile beigelegt um bei Bedarf nochmal nachspannen zu können.

Auch die Qualität des Druckes hat mich voll überzeugt und so kann ich ohne schlechtes Gewissen eine Empfehlung vergeben.

 

Tom am 14. Dezember 2009

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Weißspitzen-Hochseehai (Carcharhinus longimanus)
Weißspitzen-Hochseehai (Carcharhinus longimanus)

Der Longimanus ist eine von vier potentiell gefährlichen Haienarten, mit denen es regelmäßig zu Unfällen kommt. Grund ist vorallem das Anfüttern durch die Crews unseriöser Safariboote. Die Tiere sind sehr neugierig und es kann durchaus passieren, dass sie bereits am Boot warten, wenn man ins Wasser geht. So auch, als ich diese Fotos am Elphinstone Riff machen konnte. Die ganze Mittagspause kreisten sie schon um unser Tauchboot. Als wir dann ins Wasser sprangen verschwanden sie erst, um dann in großen Kreisen wieder näherzukommen. Bewegt man sich dann nicht stark, kommen sie bis auf Tuchfühlung. Man sollte sich dann rechtzeitig Respekt verschaffen, was unser Tauchguide gemacht hat, indem er direkt auf die Tiere zuschwamm und sie so vertrieb. Begleitet werden Weißspitzen-Hochseehai oft durch Pilot- oder Lotsenfische (Naucrates ductor), die Schmarotzer von der Haut und Speisereste fressen.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Elphinstone – Ägypten

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Tom am 26. November 2009

Getreifte Gymnodoris (Gymnodoris striata)
Getreifte Gymnodoris (Gymnodoris striata)

Knapp fünf Zentimeter wird diese Schnecke, die sich gerne im Sand eingräbt. Diese hier fanden wir allerdings auf einer Hartkoralle am Tauchplatz Ras Ghalib, der nicht weit von der Marina entfernt liegt.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort:  Port Ghalib – Ägypten

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Tom am 6. November 2009

Napoleon Lippfisch (Cheilinus undulatus)

Napoleon Lippfisch (Cheilinus undulatus)
Napoleonfisch (Cheilinus undulatus)

Der Napoleon ist definitiv einer meiner Lieblinge. Er kann über zwei Meter Größe erreichen und nicht selten trifft man Exemplare von über einem Meter. Durch seinen Stirnhöcker, der beim Männchen wesentlich ausgeprägter ist, erkennt man ihn auf den ersten Blick. Kommt man ihnen näher ist man sofort von ihrem Hautmuster und dem Farbenspiel begeistert. Normalerweise sind sie relativ scheu und vorsichtig. Ansammlungen von Tauchern meiden sie und trifft man am Riff zufällig ein Tier, dreht es rechtzeitig ab oder schwimmt im gebührenden Abstand vorbei. Allerdings gibt es auch welche, die recht zutraulich geworden sind. Das werden sie, wenn sie angefüttert werden. Da sie Eier leidenschaftlich gerne fressen, warten sie manchmal schon am Ankerplatz der Tauchboote in der Hoffnung auf Küchenabfälle oder unseriöse Guides, die sie füttern.

In meinem Tauchjacket habe ich immer einen Golfball, den ich kurz schwimmen lasse, wenn ein Napoleon vorbeischwimmt. Die Tiere haben ein sehr gutes Gedächtnis und wenn sie bereits einmal ein Ei gefressen haben, erinnern sie sich sofort an die Form und kommen neugierig bin einen Meter an mich heran. Das ist dann der Augenblick, wo man das schöne Muster richtig bewundern kann. ”Unversaute” Tier schwimmen übrigens einfach weiter.

Napoleonfisch Musterung

Kamera: Canon Powershot G10
Ort:  Hamata – Ägypten

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Tom am 3. November 2009

Spanische Tänzerin (Hexabranchus sanguineus)
Spanische Tänzerin (Hexabranchus sanguineus)

Über 250 Tauchgänge hat es gedauert, bis ich endlich eine Spanische Tänzerin ablichten durfte. Dieses Exemplar konnte ich bei einem Nachtauchgang am Hausriff der Orca-Basis in Hamata beobachten, wo fast täglich ein Taucher aus dem Wasser kam und eine gesehen hatte. Die Hauptfarbe dieser Art ist ein leuchtendes rot mit weißen oder gelben Bereichen. Die Muster können sehr ausgeprägt und variabel sein. Eher selten sind sie so leuchtend einfarbig wie hier zu sehen. Sie werden bis zu 60 cm groß, während diese hier rund 30 cm lang war. Ihren Namen trägt sie, weil sie in der Lage ist, sich mit grazilen wellenartigen Bewegungen im Freiwasser fortzubewegen.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort:  Hamata – Ägypten

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Tom am 7. September 2009


Flußbarsch (Perca fluviatilis)

Der Flussbarsch ist am Bodensee auch als Kretzer und in der Schweiz als Egli bekannt. Oft schwimmen sie in kleinen Gruppen. Dieser hier war fast ein wenig aufdringlich und wollte scheinbar sein Revier gegen mich verteidigen. Überhaupt ist das wohl ein streitbarer Bursche, die Narben über dem Auge zeugen von einem heftigen Kampf.

Größe: bis 50 cm

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Steinberger See – Bayern – Deutschland

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Tom am 26. Juli 2009

auch Axelotel, Axolotel, Axolottel oder Axolutel

Axolotl (Ambystoma mexicanum)
Axolotl (Ambystoma mexicanum)

Ausnahmsweise mal ein Wasserbewohner, den ich nicht während eines Tauchganges aufgenommen habe, sondern beim Besuch des Tiergarten Straubing in einem der Aquarien entdeckt habe. Das Tier war mir völlig unbekannt und umso faszinierender fand ich es. Der Axolotl gehört zu den Schwanzlurchen und kommt endemisch in ein paar kleinen Seen rund um Mexico Stadt vor.

Er wird im Normalfall bis 25 cm lang und eignet sich sehr gut für die Aquarienhaltung. Allerdings muss man sich genau überlegen, welche Mitbewohner man ihm gibt, da es sich um einen nachtaktiven Räuber handelt, dem kleinere Fische recht gut schmecken. Aufgrund des ungewöhnlichen Aussehenes und der einfachen Haltung erfreut sich der Axolotl einer ständig wachsenden Fangemeinde. Entsprechend gut sind die Informationen, die man mittlerweile auf diversen Webseiten zur Haltung findet.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Tiergarten Straubing – Bayern

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Tom am 25. Juni 2009

Flötenfisch (Fistularia commersonii)
Flötenfisch (Fistularia commersonii)

Das Verhältnis von kleinen Brustflossen zu langem Körper lässt Flötenfische wie kleine U-Boote über und am Riffdach schweben. Bereits als Schnorchler hat wohl jeder schon mit ihnen Kontakt aufgenommen. Es gibt sie in zahlreichen Farbausführungen. Schwimmt man ruhig an sie heran und schaut ihnen nicht direkt in die Augen, darf man sich auch gerne bis auf zwei Meter nähern. Fühlen sie sich zu sehr beachtet, drehen sie sich weg und machen sich fluchtbereit. Als Fotograf hat man es wirklich nicht einfach.  Das Auge der Kamera ist ihnen scheinbar nicht sonderlich geheuer.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Hurghada – Ägypten

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Tom am 22. Juni 2009

Schultz Seenadel (Corythoichthys schultzi)
Schultz Seenadel (Corythoichthys schultzi)

Diese Art von Seenadel trifft man rund um Hurghada recht häufig an. Typisch ist die lange Schnauze. Fast immer ist sie paarweise oder in kleinen Gruppen unterwegs. Farblich gibt es einige Variationen, charakteristisch ist aber die rosa oder rote Schwanzflosse mit weißem Rand.

Kamera: Canon Powershot G10
Ort: Hurghada – Ägypten

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